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Geschrieben von: Administrator
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Dienstag, 27. März 2012 um 07:07 Uhr |
20 Prozent mehr Asylgesuche im Jahr 2011
In den Industrieländern wurden im Jahr 2011, wegen des "arabischen Frühlings", deutlich mehr Asylgesuche beantragt als im Vorjahr. Die Schweiz sei an neunter Stelle der beliebtesten Zielländer. So heisst es in den Medien.Diese, vom UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR), am Montag in Genf mitgeteilte Liste sieht wiefolgt aus: Nach Ländern gab es am meisten Asylgesuche in den USA (74'000), vor Frankreich (51'900), Deutschland (45'700), Italien (34'100) und Schweden (29'600). Es folgten Belgien (26'000), Grossbritannien (25'400), Kanada (25'300) und - an neunter Stelle - die Schweiz (19'400), vor der Türkei (16'400) und Österreich (14'400). Setzt man diese Zahlen aber in Relation zur jeweiligen Landesbevölkerung, sieht's ganz anders aus.
Land | Gesuche 2011 | Bevölkerung | 1 Asylgesuch pro Anzahl Einwohner | Rang | | | | | | | Schweden | 29.600 | 9.476.105 | 320 | 1 | Schweiz | 19.400 | 7.870.100 | 405 | 2 | Belgien | 26.000 | 10.839.905 | 416 | 3 | Österreich | 14.400 | 8.440.465 | 586 | 4 | Frankreich | 51.900 | 65.447.374 | 1.261 | 5 | Kanada | 25.300 | 34.278.406 | 1.354 | 6 | Italien | 34.100 | 60.626.442 | 1.777 | 7 | Deutschland | 45.700 | 81.831.000 | 1.790 | 8 | Grossbritannien | 25.400 | 61.500.000 | 2.421 | 9 | USA | 74.000 | 311.484.627 | 4.209 | 10 | Türkei | 16.400 | 74.724.269 | 4.556 | 11 | Die Schweiz steht somit an zweiter Stelle und vor allen grossen Nationen.
Im Forum kannst Du gerne darüber diskutieren. |
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Aktualisiert ( Dienstag, 27. März 2012 um 09:30 Uhr )
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Belasteter Honig im Kanton Thurgau |
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Geschrieben von: Administrator
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Mittwoch, 13. Juli 2011 um 12:33 Uhr |
Im Kanton Thurgau müssen über 7 Tonnen Honig vernichtet werden.Im Kanton Thurgau sind unerwartet viele Honigproben mit dem Antibiotikum Streptomycin belastet. Grund ist das Antibiotikum Streptomycin, das Obstbauern gegen den Feuerbrand einsetzen.Viele Imker sind ratlos. Sie haben viel Zeit in die Bienenzucht investiert. Und nun kommt das Debakel, - und für die Umwelt eine eigentliche Katastrophe. Besonders im Oberthurgau ist der Schaden massiv. Manche Imker müssen über 800 Kilo Honig wegwerfen. Das Streptomycin gelangt durch den Nektar der Blüten in den Honig. Von den untersuchten 436 Honigproben wurde in 68 Streptomycin nachgewiesen. "Bis jetzt müssen wir 7.5 Tonnen Honig zerstören. Das ist mehr als in den letzten drei Jahren zusammen", sagt Markus Harder, Chef des Landwirtschaftsamtes Thurgau.Da haben sich die Obstbauern wohl einen riesen Bärendienst erwiesen. Neben der Tatsache dass der Honig nicht mehr verwendet werden darf, sterben auch die Bienenvölker weg. Und wer bitte soll dann die ganzen Obstbäume und sonstigen Pflanzen befruchten? Und dies nur weil die Bauern immer auf die Pharmaindustrie hören und finanziell für solche, selber herbeigeführten Missernten, von der öffentlichen Hand entschädigt werden. Dabei gäbe es umweltverträgliche und nachhaltige Methoden um den Feuerbrand zu bekämpfen. Aber welcher Wochenend-Chemiker-Bauer vertraut schon auf einen hochwirksamen Pflanzenextrakt, wenn die Pharma, und mit ihr die Landwirtschaftsämter, bewusst nur für pharmazeutische und chemische Produkte Werbung machen? Solche Produkte sind eben lukrativer und schaffen vielfach die Voraussetzung für weitere Produkte, welche die Folgeschäden der vorherigen Produkte beheben sollen. Und nur nebenbei erwähnt: Mit den Medikamenten verhält es sich ebenso.Vielleicht wird der eine oder andere Obstbauer damit kontern, dass nicht nur Bienen die Blüten der Obstbäume anfliegen. Nun ja, das wird so sein - und darum ist es gerade mehrfach schlimm. Denn auch diese anderen Insekten sind in der Nahrungskette enthalten. Und damit trifft diese ganze Antibiotikaverseuchung auch Vögel, Fische, Reptilien, Fledermäuse und andere Säugetiere, - zu denen der Mensch auch gehört.Auf der Webseite vom Landwirtschaftsamt Thurgau findet man weitere Informationen. Die Handhabung und der Einsatz von Streptomycin scheint ziemlich nur auf Vertrauensbasis, und "wäre schön wenn" zu funktionieren. Was wenn der Obstbauer mit einem benachbarten Imker, oder umgekehrt, im Streit steht?Im Forum kannst Du gerne darüber diskutieren. |
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Aktualisiert ( Mittwoch, 13. Juli 2011 um 13:24 Uhr )
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